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Das Symbolbild zeigt eine Demonstration für Vielfalt Foto: rihaij auf Pixabay

Gegen Gewalt, für Demokratie

Gegen Gewalt und für Demokratie

Gewalt gegen Kinder oder Frauen ist inakzeptabel. Frauen und Kinder, die häusliche Gewalt erleben, brauchen einen Zufluchtsort auch bei uns im Landkreis Northeim. Als vordringliches Ziel steht daher die Errichtung eines Frauenhauses im Landkreis Northeim auf meiner Agenda.

Aber auch die vielfachen Demonstrationen beispielsweise in Einbeck durch die rechtsextreme Szene betrachte ich mit großer Sorge. Ja, demokratische Strukturen sind langwierig und kompliziert – eine Einbindung aller Interessengruppen ist hier unerlässlich. Aber eine bessere und bürgerfreundlichere Staatsform habe ich noch nicht finden können. Natürlich könnten etliche Abläufe entbürokratisiert werden, aber dazu gehört vorrangig, ein Vertrauen der Bürger*innen in die politischen Gremien und Verwaltungen sowie ein Vertrauen in der kommunalen Familie untereinander, aber auch gegenüber den Bürger*innen.

Aber Demokratie bedeutet für mich auch einen ständigen Lernprozess, der möglichst früh beginnen muss. Deshalb werde ich mich für die Gründung eines Zentrums für demokratische Bildung bei uns im Landkreis Northeim einsetzen. Die beiden ehemaligen Konzentrationslager in Moringen und Brunshausen sollten uns dabei Ansporn und ständige Mahnung sein. Durch Workshops, Qualifizierungsmaßnahmen, Ausstiegshilfen, Präventionskonzepte, Beratungsangebote u.v.m. werden Menschen aller Altersstufen zu demokratischer Teilhabe befähigt und zivilgesellschaftliches Engagement gefördert. In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Demokratie leben“ möchte ich hier unbedingt einen Schwerpunkt setzen, denn eine gute Alternative zur Demokratie kenne ich nicht. Sie vielleicht?

Lassen Sie uns gemeinsam sagen: Nein zu Gewalt – Nein zu Extremismus – Ja zur Demokratie!