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Das Symbolbild zeigt eine Regionalbahn Foto: Erich Westendarp auf Pixabay

Infrastruktur

Breitband und ÖPNV sind die größten Baustellen für eine funktionierende Infrastruktur im ländlichen Raum

Eine gut funktionierende Breitbandverbindung ist für viele ein wichtiges KO-Kriterium, sich im ländlichen Raum anzusiedeln. Mobiles Arbeiten ermöglicht häufig eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch für Home-Schooling ist eine gute Breitbandanbindung unerlässlich. Ein flächendeckender Breitbandausbau mit Glasfaser bis ins Haus wird weiterhin auf meiner Agenda ganz oben stehen. Wir haben die erste Ausbaustufe geschafft und rd. 10.000 Haushalte und nahezu alle Schulen im Landkreis Northeim versorgt, jetzt sind wir dabei die Gewerbegebiete an das schnelle Internet anzubinden. Da technischer Fortschritt nicht anhält, müssen wir darauf immer angemessen reagieren.

Das Symbolbild zeigt einen Laptop, auf dem im Internet gesurft wird Foto: 377053 auf Pixabay

Neben dem Ausbau von digitalen Verkehrswegen dürfen wir nicht unser Kreisstraßennetz aus den Augen verlieren. Mit rd. 420 km ist hier eine ständige Erneuerung nötig. Beim grundhaften Ausbau mit Fördermitteln werde ich einen Schwerpunkt auf den gleichzeitigen Bau eines Radweges parallel zum Straßenbau legen, wie es beispielsweise auf der Strecke zwischen Suterode und Katlenburg-Lindau geschehen ist. Neben der Nutzung im Freizeitbereich versetzt uns die Technik auch hier in die Lage, per E-Bike unseren Arbeitsplatz anzufahren. Aber auch der Ausbau von Radschnellwegen zwischen unseren Mittelzentren und dem Oberzentrum Göttingen steht auf meiner Agenda.

Mit der Einführung der „Nachteulen“ habe ich bereits an den Wochenenden für unsere „Nachtschwärmer“ eine sichere Heimfahrt von den Ausflügen zu Kultur und Gastronomie in ihre Wohnorte angeboten. Mit der Einführung der neuen Tarife im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und der Durchbindung des Zugbetriebes von Göttingen bis in die Einbecker Kernstadt ist ein weiterer Baustein für eine moderne Alternative zum Individualverkehr mit dem PKW vollendet. Hier müssen wir anknüpfen und mit günstigen Bedarfs- und Angebotsverkehren wie bspw. dem Eco-Bus dem ländlichen Raum zu weiterer Attraktivität verhelfen. Das ist auch ein sinnvoller Schritt, um es Studierenden, für die die Göttinger Mietpreise zu teuer geworden sind, zu ermöglichen bei uns zu wohnen, gleichzeitig aber am Universitätsleben teilzunehmen. Dadurch werden junge Menschen und potentielle Arbeitskräfte in die Region geholt.

Die kostenlose Nutzung des ÖPNV für Kinder und Jugendliche muss unser nächstes Ziel bei der folgenden Tarifreform werden. Nur wenn wir bereits junge Menschen an eine regelmäßige und ständige Nutzung des ÖPNV heran führen, wird das Zweitauto in der Zukunft nicht mehr gebraucht.

Lassen Sie uns gemeinsam modern und zeitgemäß in die Zukunft fahren!